MIME-Version: 1.0 Content-Type: multipart/related; boundary="----=_NextPart_01C45E2B.F4582AC0" Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Webseite in einer Datei, die auch als Webarchivdatei bezeichnet wird. Wenn Sie diese Nachricht erhalten, unterstützt Ihr Browser oder Editor keine Webarchivdateien. Downloaden Sie einen Browser, der Webarchivdateien unterstützt, wie zum Beispiel Microsoft Internet Explorer. ------=_NextPart_01C45E2B.F4582AC0 Content-Location: file:///C:/AD281A4E/kyotosomcon.htm Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Content-Type: text/html; charset="us-ascii"
Das Kyoto-Protokoll:
Der Wald als Kohlenstoffsenke
Geschichte und Stand der Dinge
Dipl. Ing. = Markus Sommerauer
33. Tagung = der grünen Ziviltechniker
Jänner= 2004
Hopfgarten/=
Tirol
1.1 &nbs=
p; Internationale
Politik und Kyoto – was kosten die einzelnen Maßnahmen?
1.1.1 &nbs=
p; Technologieeinsatz
zur Reduktion (sei es Effizienzsteigerung oder Substitution)=
1.1.2 &nbs=
p; Anderen
Geld dafür bezahlen, dass sie weniger CO2 ausstoßen
1.1.3 &nbs=
p; Zusätzlichen
Kohlenstoff in Senken binden
2.1 &nbs=
p; Kohlenstoffkreislauf
(CO2 – C)
2.1.1 &nbs=
p; Vorratshäuser
für Kohlenstoff (sind’s Senken?)
2.2 &nbs=
p; CO2
Reduktion – wie?
2.2.1 &nbs=
p; Weniger
Ausstoß
2.2.4 &nbs=
p; Die
Rolle der Forstindustrie (und was wird in Kyoto angerechnet)=
2.3 &nbs=
p; Die
drei Säulen von Kyoto und die Forstindustrie (forest industries)=
2.3.1 &nbs=
p; Kyoto
Artikel 3.3 – LULUCF – ohne Limit
3.1 &nbs=
p; Die
unterschiedlichen Positionen
3.1.1 &nbs=
p; Die
EU
3.1.4 &nb=
sp; Und
Österreich?
3.1.5 &nb=
sp; Ein
paar Scharmützel des Werdungsprozesses…... <=
!--[if supportFields]>
4 Wo
stehen wir heute und jetzt
4.3.4 &nbs=
p; Was
ist im Tender erwähnt?
5 Abschließende
Beurteilung und Ausblick
5.1 &nbs=
p; Schweden
verwendet keine LULUCF – Gutschriften.
5.2 &nbs=
p; Einige
Standpunkte zur Senkenproblematik.
5.4 &nbs=
p; Russland
wird die Wahlen in den USA abwarten und dann ratifizieren
5.5 &nbs=
p; Österreich
hat den ersten Schritt
5.6 &nbs=
p; Kyoto
wird Realität aber…
<= o:p>
Dipl. Ing. Markus Sommerauer
Staatlich b= eeideter Ziviltechniker
Ingenieurko= nsulent für Forst- und Holzwirtschaft
A-1140 Wien, Hernstorferstrasse 27/22, AUSTRIA
http://www.forstwirtschaft.com=
Abkürz=
ungsverzeichnis
AAU &n=
bsp; Assigned
Amount Units
ARD &n=
bsp; afforestation,
reforestation, deforestation
AGO &n=
bsp; Australian
Greenhouse Office
AIJ &n=
bsp; Activities
Implemented Jointly
AOSIS =
CAN &n=
bsp; Climate
Action Network
CCC &n=
bsp; Climate
Change Convention
CDM &n=
bsp; Clean
Development Mechanism
CER &n=
bsp; Certified
Emission Reductions
CG11 &=
nbsp; Central
Group 11 (Osteuropa)
CO2 &=
nbsp; Kohlendioxid
COP &n=
bsp; Conference
of the Parties/Vertragsstaatenkonferenz
EIG &n=
bsp; Environmental
Integrity Group
ERU &n=
bsp; Emission
Reduction Unit
FAO &n=
bsp; Food
and Agriculture Organisation
G77 &n=
bsp; Gruppe
der 77
GEF &n=
bsp; Global
Environment Facility
GHG &n=
bsp; Treibhausgase
(Greenhouse Gases)
GRILA =
Group
of Independent Latin American States
GWP &n=
bsp; Greenhouse
Warming Potential/Treibhauspotenzial
HOT AIR Negative Differenz des GHG Ausstoßes zwischen 1990 und Zusammenbruch de= s Ostblocks
IEA &n=
bsp; International
Energy Agency
IET &n=
bsp; International
Emission Trading
IISD &=
nbsp; International
Institute for Sustainable Development
INC &n=
bsp; Intergovernmental
Negotiation Commitee
IPCC &=
nbsp; Intergovernmental
Panel on Climate Change
JI &nb=
sp; Joint
Implementation
JUSSCANNZ Vereinigung von Japan, Vereinigte Staaten
von Amerika, Schweiz, Kanada, Australien, Norwegen und Neuseeland
LUCF &=
nbsp; Land
use change and forestry
LULUCF Land
use, land use change and forestry
NGO &n=
bsp; Non-governmental
Organisation
OCIC &=
nbsp; Oficina
Costaricense de Implementación Conjunta
PCF &n=
bsp; Prototype
Carbon Fund
SBSTA =
Subsidiary
Body for Scientific and Technological Advice (UN)
SBI &n=
bsp; Subsidiary
Body for Implementation (UN)
UNDP &=
nbsp; United
Nations Development Program
UNEP &=
nbsp; United
Nations Environmental Program
UNFCCC Unit=
ed
Nations Framework Convention on Climate Change
WCED &=
nbsp; World
Commission on Environment and Development
WEC &n=
bsp; World
Energy Council
<= o:p>
<= o:p>
1=
kg CO2
=3D 0.273 kg C
1=
kg C =3D
3,663 kg CO2
<= o:p>

"=
BONN,
Juli 2001 – Manifest der deutschen Waldbesitzer zum Klimaschutz: Die
Bedeutung der nachhaltigen Forstwirtschaft wurde nur in unzureichender Weis=
e in
das sog. Kyoto-Protokoll zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen a=
ufgenommen.
Die positiven Leistungen der europäischen Wirtschaftswälder
müssen im Kyoto-Prozeß anerkannt und die Methoden der Anrechnung
verbessert werden. Der Senkeneffekt der existierenden Wirtschaftswälder
und die Kohlenstoffbindung der Holzprodukte sind in angemessener Weise in d=
ie
Berechnungen einzubeziehen."
"The world's forests, farmlands and pastures,=
if
managed properly, could absorb the carbon dioxide (CO2) equivale=
nt
to the amount of greenhouse gas emissions that developed countries must cut=
, a
draft U.N. report says"
"=
;Das
passte wie die Faust aufs ohnehin schon blaue Auge der US-Klimaschütze=
r:
Seit Wochen brennen in (inzwischen elf) Bundesstaaten die Wälder, wobei
gigantische Mengen Kohlenstoff, der im Holz und der Blattmasse gespeichert =
war,
als CO2 in die Atmosphäre gepustet werden. 1,6 Mil=
lionen
Hektar Wald sind bereits ein Raub der Flammen geworden, und ein Ende der
Katastrophe ist angesichts der Großwetterlage auf Monate nicht in Sic=
ht.
Und just, da Bilder von gigantischen Feuerwällen und verzweifelt gegen=
sie
ankämpfenden Soldaten über die TV-Schirme liefen, gab die
US-Regierung kund, warum die letzte verbliebene Supermacht auf dem Globus s=
ich
beim Energiesparen und dem Kampf gegen den Treibhauseffekt angeblich recht
gemütlich zurücklehnen kann: Die US-Wälder, zumindest wenn s=
ie
nicht gerade in Rauch aufgehen, nehmen ihr - zusammen mit den Wiesen - den =
Job
ab."
"Jeder weiß es aus der Schule: Wenn Bäume wachsen,
nehmen sie Kohlendioxid (CO2) aus der Luft auf - jenes CO2<=
/sub>,
das als Treibhausgas so viele Probleme macht. Doch als die USA diese so
genannte CO2-Senke 1997 als Klimaschutzfaktor in das Kyoto-Proto=
koll
hineinschreiben ließen, ahnte kaum jemand, welch riesiges Schlupfloch
damit geöffnet wurde. Eine Chance für Länder, sich
gesundzurechnen, statt die Wirtschaft energieeffizienter zu gestalten."=
;
"Auf Basis von fundamentalen
Grundlagen der Ökologie wird daher kritisch hinterfragt, warum jegliche
Aufstockung von Kohlenstoffvorräten in der terrestrischen
Ökosphäre als Treibhausgasemissionsreduktion im Kyoto-Protokoll
anrechenbar sein soll. Die (österreichischen) Autoren vertreten die
Ansicht, dass dies nicht mehr als ein Ersatz zu früheren CO