Notizen
Bildschirmpräsentation
Gliederung
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Eichenaufforstung im Kleinprivatwald
  • Ein Vergleich von vier Quercus robur Herkünften
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Preface
  • Herkunftsbezeichnungen
  • Im vorliegenden Bericht werden vier verschiedene Eichen-Herkünfte behandelt. Drei dieser Herkünfte stammen aus Österreich, eine Herkunft aus Deutschland (Bayern). Beide Länder haben proprietäre, ländereigene Herkunftsbezeichnungen die nicht miteinander vergleichbar sind. Aus diesem Grunde und aus der umgangssprachlichen Notwendigkeit heraus, mit den Probeflächeneigentümern (Landwirten) eine verständliche Sprachregelung zu verwenden, wurden während der gesamten Projektslaufzeit und auch während der Präsentation der Ergebnisse, nicht die exakten Herkunftsbezeichnungen der Eichen verwendet, sondern bekannte und lokal geläufige Namen (Ortsbezeichnungen bzw. Eigennamen).
  • Wichtig ist hierbei, festzuhalten, dass trotz der Verwendung dieser Eigennamen, hinter jedem dieser Namen eine national anerkannte Eichenherkunft steht. Die exakten Daten zu diesen Herkünften werden weiter unten im Text, sowie im Anhang bekannt gegeben.
  • Vorweg die Zuordnung der verwendeten Namen zu den tatsächlichen Herkunftsbezeichnungen:


  • Während des Projektes verwendeter Name der Herkunft
  • National anerkannte Herkunftsbezeichnung
  • Urnenhain A: Urnenhain - Linz
  • Landesforstgarten A: Taufkirchen bei Grieskirchen
  • Gadermair A: Geinberg
  • Laufen D: Aichet - Freilassing


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Lage der Aufforstungsflächen
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Eigenschaften der Flächen
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Herkünfte
  • Urnenhain, Linz
    • auf allen Flächen
  • Landesforstgarten, Taufkirchen, OÖ
    • Meindl, Dechant, Lechner, Winter
  • Gadermair, Geinberg OÖ
    • Helmberger, Dechant, Pöttinger
  • Laufen, Freilassing - Aichet, Dt.
    • Dechant
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Reihenaufforstungen
  • Reihenabstand 2 m
  • Abstand innerhalb 80 cm
  • Jede 3. Reihe: Hainbuche
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Reihenpflanzung
Beispiel: Fläche Pöttinger
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Versuchsanordnung
Teilflächen
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Versuchsanordnung Aufnahmepunkte
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Nester
  • 20 Stieleichen pro Nest
  • Abstand der Nester: 8 m
  • Durchmesser: ca. 2 m
  • Füllholz: Hainbuche, Rotbuche, Kirsche
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Nesterpflanzung
Fläche Dechant
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Nesterpflanzung
Herkünfte
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Nesterpflanzung
Aufnahmepunkte
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Aufnahmen (Überblick)
  • Probebäume
    • Wachstum
  • Aufnahmepunkte
    • Licht, Boden
  • Ernährung
    • Nährstoffe der Blätter



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Aufnahmen
Probebäume
  • Höhe
  • Terminaltrieb
  • Wurzelhalsdurchmesser
  • Wuchsform



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Aufnahmen Probebäume
Wuchsform (1)
  • 1) Kronentyp
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Aufnahmen Probebäume
Wuchsform (2)
  • 2) Stammform
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Aufnahmepunkte Licht
Hemisphärische Fotos
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Aufnahmepunkte
Licht
  • Direktes Licht
  • Indirektes Licht
  • Gesamtlichteinfall
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Nährstoffuntersuchungen
  • Bodenproben - Aufnahmepunkte
    • Streuauflage
    • Mineralboden
  • Blattanalysen
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Streu und Mineralboden
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Laborarbeit
  • Streu
  • Mineralboden
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Erzeugen eines Mischprofils
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Erzeugen eines Mischprofils
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Erzeugen eines Mischprofils
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Erzeugen eines Mischprofils
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Erzeugen eines Mischprofils
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Nährstoffprofil
Auflage
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Nährstoffprofil
Mineralboden
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Nährstoffe
  • Blätter
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Ergebnisse
Blattspiegelwerte
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Ergebnisse Flächen
Höhenentwicklung
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Ergebnisse Flächen
Höhenzuwächse
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Standorte (ohne Fläche Pöttinger)
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Höhe 03 nach Flächen und Herkünften
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Ergebnisse Herkünfte
Höhen
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Wuchsform und Höhe
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Ergebnisse Flächen -
Lichtgruppen
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Beispielfotos - Lichtgruppen
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Ergebnisse Flächen
Lichtgruppen (2)
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Ergebnisse Herkünfte
Wuchsform
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Höhe der Lichtgruppen
nach Herkünften
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Höhe der Lichtgruppen
nach Flächen
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Wuchsform der Lichtgruppen
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Reihen – Nester
Wuchsform nach Lichtgruppen
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Herkunft
Gadermair
47
Herkunft
Landesforstgarten
48
Herkunft
Urnenhain
49
Höhe Porenvolumen %
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Höhe und Grobboden%
51
Höhe und Grobboden
Flächenmittel
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Höhe und Grobboden
Flächenmittel
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Interpretation der Ergebnisse
  • Wachstum
  • Wuchsform
  • Ökonomische Aspekte
  • Zusammenfassung für künftige Förderung
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Ergebnis: Wachstum
  • Entscheidender Faktor: Bodenskelettanteil – Porenvolumen
  • Licht: die gegebenen Schlaggrößen scheinen ausreichend zu sein
  • Ausfall: gute Planung und sofortiges Setzen bringt annähernd 0% Ausfall
  • Herkunft: annähernd gleiches Verhalten aller Herkünfte
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Ergebnis: Wuchsform
  • Entscheidende Faktoren: Licht und Herkunft
  • Licht: je mehr Licht, desto schlechter die Wuchsform (allerdings: Standortsgradient kann nicht ausgeschlossen werden)
  • Herkunft: deutliche Unterschiede in der Wuchsform der Herkünfte sind erkennbar
  • Reihung: Laufen – Gadermair – Urnenhain – Taufkirchen (Landesforstgarten)



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Ergebnis: Ökonomie
  • Entscheidende Faktoren: Mortalität/Anwuchsverhalten, Pflanzaufwand und Pflegeintensität
  • Mortalität: kein Unterschied zwischen Reihenpflanzung und Nesterpflanzung
  • Pflanzaufwand: deutlich höherer Arbeitsaufwand und deutlich höhere Pflanzenzahlen bei der Reihenpflanzung notwendig (Probleme mit der Hainbuche)
  • Pflegeintensität: schnelles Höhenwachstum durch gezielte Standortswahl bringt bessere Wuchsformen und geringen Pflegeaufwand (Schlagvegetation und Formschnitt)


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Empfehlungen für die WWGW
  • Herkünfte: Laufen (70% - 80%) und Gadermair (20% - 30%) um genetische Variabilität zu erhöhen
  • Pflanzung: Nesterpflanzung
  • Größe der Schlagfläche: FSC-konform 0,3 ha = 30 – 45 Nester mit je 20 – 25 Pflanzen; innerhalb der Nester nur eine Herkunft
  • Uneingeschränkt auf grobskelettarmen Böden (Spatenprobe); eventuell mit Startdüngung auf grobskelettreichen Böden